2020

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berichtet über unsere Umweltarbeit

(hjs) Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg stellt auf seiner Internet-Seite zur Energiewende die Umweltaktivitäten und -erfolge unserer Verbundkirchengemeinde vor.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg unterhält eine Internet-Seite zur Energiewende in Baden-Württemberg. Dort werden unter anderem besondere Projekte aus unterschiedlichen Bereichen vorgestellt. Neu hinzugekommen ist im April 2020 die Rubrik "Vereine und Stiftungen", wo es auch um ehrenamtliches Engagement geht. Die Grüne-Gockel-Geschäftsstelle der Landeskirche wurde nach Projekten in Kirchengemeinden angefragt und hat unsere Verbundkirchengemeinde vorgelschlagen - auch deshalb, weil diese Arbeit in Hohenheim bereits seit ca. dem Jahr 2000 kontinuierlich fortgesetzt wird. Link zu der von einer Agentur erstellten Projekt-Beschreibung:

https://energiewende.baden-wuerttemberg.de/projekte/vereine-stiftungen

2019

  • Mai: Aktions-/Schöpfungsgottesdienst "Mit weniger mehr leben" mit Sammelaktion vor der Martinskirche für DAS KAUFHAUS in Bad Cannstatt
  • Juli: Autofreier Ausflug in den Schwarzwald nach Kniebis mit Wanderung auf dem Kniebiser Heimatpfad
  • Werbung in den Nachbargemeinden für neue Mitglieder im Hinblick auf ein Verbundkirchen-Umweltteam

2018

Körsch-Putzede: Es kam wieder eine Menge Müll zusammen

Für 2018 hatte das Umweltteam wieder einmal ein Schwerpunkt-Thema für das ganze Jahr vorgeschlagen und ins Umweltprogramm aufgenommen, und zwar diesmal das Thema "Müll". Folgende Aktionen wurden durchgeführt:

  • März: „Körsch-Putzete“ mit Familien und Jugendlichen - entlang der „Körsch“ wurde wieder eine ganze Menge Müll eingesammelt
  • April: "Upcycling-Bastelnachmittag“ im Gemeindezentrum: aus Müll wurden nützliche Dinge gebastelt. Die Stadtteil-Beilage der Stuttgarter Zeitung berichtete ausführlich darüber
  • Juni: beim Gemeindefest berichtete das „Repair-Café Plieningen“ über seine Angebote und Erfolge der Reparatur alter gebrauchter Gegenstände und das Abfallwirtschaftsamt Stuttgart informierte spielerisch mit einem Stand über die richtige Mülltrennung. Das Umweltteam zeigte an seinem Stand, wie die Kompostierung auf kleinstem Raum, sogar auf dem Balkon, funktioniert. Die Kinder und Jugendlichen beobachteten besonders interessiert die Kompostwürmer. Da das Gemeindefest gleichzeitig mit dem verkaufsoffenen Sonntag im Stadtteil stattfand, wurden an diesem Tag auch Menschen über den engeren Kreis der Kirchengemeinde hinaus erreicht.
  • Juli: das Umweltteam organisierte eine Exkursion zum Sozial-Kaufhaus in Bad Cannstatt (Weiterverwendung gebrauchter Kleidung, Haushaltwaren, Bücher und Spielsachen) und zu einem „Unverpackt“-Laden im Stuttgarter Westen. 
  • Oktober: mit 18 Teilnehmern besuchten wir das Restmüllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster. Nach einer Einführung im Besucherzentrum konnten wir bei einem Rundgang die Leitwarte, den Müllbunker und die Kessel aus nächster Nähe sehen und auch einen Blick direkt in die Flammen und den Verbrennungsprozess werfen.
  • November: Vortrag "Warum

2017

  • Seit Ende November erstrahlt der Saal im Gemeindezentrum Hohenheim in neuem, helleren Licht - und das bei geringerem Energieverbrauch als bisher dank der hochwertigen LED-Leuchten! Diese schon lange geplante und immer wieder aufgeschobene Maßnahme wurde nun möglich dank eines Zuschusses von 700 Euro, den das Umweltteam (bzw. die Kirchengemeinde) von der Geschäftsstelle des Grünen Gockel für die erfolgreiche Revalidierung 2016 erhielten. Herzlichen Dank! 
  • Seit Februar erscheint auf der Distriktseite des Gemeindebriefs jeweils ein Umwelttipp
  • Am 5. März feierten wir einen Schöpfungsgottesdienst in der Martinskirche mit Überreichung des Zertifikates "Grüner Gockel", gültig für die nächsten 4 Jahre
  • Beim Distrikts-Gemeindefest am 24. Juni war das Umweltteam mit einem Stand vertreten. Die Besucher konnten dort über die Beantwortung verschiedener Fragen ihren eigenen "ökologischen Fußabdruck" ermitteln. Die Resonanz war groß und es kamen viele interessante Gespräche zustande. Im Internet findet man verschiedene Online-Programme zur Feststellung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, z.B. das von "Brot für die Welt" unter www.fussabdruck.de
  • Neben Kork und CD's sammeln wir nun auch Kerzenwachs-Reste, die wir an das Behinderten-Wohnheim weitergeben

2016

  • In diesem Jahr konnten wir nun endlich die energetische Sanierung des Pfarrhauses Hohenheim angehen: Das Flachdach wurde saniert und mit einer Wärmedämmung nach den neuesten Vorschriften versehen. Außerdem haben wir uns für eine Begrünung des Daches entschieden.
    Daneben wurden auch die alten Fenster durch neue Verbundglasfenster ersetzt.
  • Am 23.9. fand das Treffen des Netzwerkes der Stuttgarter Grünen-Gockel-Gemeinden bei uns im Gemeindehaus statt. Ergänzt wurde das Treffen mit Erfahrungsaustausch am Abend durch den öffentlichen Vortrag "Wie wir unsere Umwelterfolge immer wieder verspielen" von Prof. Dr. Martin Müller (Universität Ulm), zu dem wir ca. 60 Interessierte begrüßen konnten.
  • 2016 erhielten wir die Auszeichnung als "Faire Gemeinde" von Brot für die Welt. Damit wird unser Einsatz im Bereich umweltfreundliches Handeln und Einkauf fair gehandelter Produkte gewürdigt. Am 9. Oktober wurden uns im Gottesdienst in der Steckfeldkirche das Zertifikat und die Plakette hierfür übergeben.
    Dass wir seit den 80er Jahren Kaffee aus fairem Handel ausschenken, schon lange auf Mülltrennung und –vermeidung achten, seit 2003 das Umweltzertifikat Grüner Gockel haben und über ein funktionierendes Umweltmanagement verfügen, seit 2008 Ökostrom beziehen, 2013 den Gemeindebrief auf Recyclingpapier umgestellt haben und 2015 im Herbst einen Leitfaden für Beschaffungen der Kirchengemeinde beschlossen haben, ermöglichte uns die Teilnahme an der Initiative „Faire Gemeinde“ und führte zu dieser Auszeichnung. Wer sich informieren möchte: www.gemeinden-handeln-fair.de.

2015

  • Am 10.11.2015 hat der Kirchengemeinderat die neu erarbeitete Beschaffungsrichtlinie zu den Themenbereichen Papier- und Drucksachen, Elektro- und Bürogeräte, Hauswirtschaft und Reinigung, Nahrungsmittel und täglicher Bedarf sowie Baumaterial verabschiedet.
  • Am 5.Juli feierten wir einen Schöpfungs-Gottesdienst. Bei gutem Wetter fand er als Erntebittgang auf den Feldern vor dem Ort statt.
  • Am 28.März gab es wieder eine Körschputzete. Das ist jedes Mal ein kleines Abenteuer für Groß und Klein. Die Kinder haben wieder erfahren, wie viel Unrat einfach weggeworfen wird und haben mit Begeisterung geholfen, den Müll entlang der Körsch einzusammeln.

2014

  • Im Herbst hat der Kirchengemeinderat die neu erarbeitete Richtlinie zur Beschaffung von Papier verabschiedet. Dies wird dazu führen, dass der Anteil von Frischfaserpapier in unserer Gemeinde weiter zurückgehen wird.
  • Der gemeinsame Gemeindebrief der Kirchengemeinden in unserem Distrikt wurde auf Recycling-Papier umgestellt. Das spart eine Menge Energie und Wasser ein.
  • Beim Gemeindefest im Sommer haben wir darauf geachtet, wo möglich Speisen und Getränke aus regionalem Anbau bzw. fair gehandelt Ware einzusetzen. Mit Plakaten haben wir die Besucher darauf hingewiesen, um das Bewusstsein dafür zu stärken.

2013

Erntebittgang

  • Erneuerung der Einzelraumregelung im Gemeindehaus (Januar)
  • Schöpfungsgottesdienst mit dem Umweltbeauftragten der Landeskirche zur Revalidierung (Februar)
  • Auch 2013 haben wir bei der Körschputzete den Fluss und die Uferbereiche wieder etwas sauberer gemacht. Das hat wieder viel Spaß gemacht! (März)
  • Austausch des alten Kühlschranks im Kindergarten (Mai)
  • Erntebitt-Gottesdienst auf den Plieninger Feldern (Juli)
  • Überarbeitung und Aktualisierung der Ökologischen Hausordnung für Gemeindehaus und Gemeindezentrum (September)

2012

Auf Vorschlag des Umweltteams war im Jahr 2012 "Wasser" ein Schwerpunkt-Thema unserer Kirchengemeinde im Umweltbereich. Hierzu wurden vom Umweltteam verschiedene Aktivitäten im Rahmen des Umweltprogramms vorgeschlagen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Gruppen und Kreise beim Mitarbeiterfest im Januar vorgestellt. Durchgeführt wurden:

  • Körsch-Putzete mit Kindern aus dem KU3 und deren Eltern (März)
  • Wasserwanderung an der Körsch mit Informationen zur Bedeutung des Wassers (Himmelfahrt)
  • Wasserspiele für Kinder beim Gemeindefest (Juni)
  • Erntebittgang (Gottesdienst) in diesem Jahr nicht auf die Felder, sondern zu den Plieninger Brunnen (Juli)
  • Besichtigung des Trinkwasserbehälters Hasenberg in Stuttgart  (November)

2011

  • Optimierung der neu eingebauten Heizungsanlage im Gemeindezentrum

2010

  • Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 8 kWp auf dem Dach des Gemeindehauses Plieningen mit Unterstützung durch zinslose Darlehen von Gemeindegliedern

2009

  • Ersatz der alten Heizungsanlage im Gemeindezentrum, Einbau zweier Brennwertkessel, Einbau von Wärmemengenzählern
  • Einbau einer Einzelraumregelung mit Fernbedienung über PC im Gemeindezentrum, dadurch signifikante Energieeinsparung

2008

  • Mit dem Zusammenschluss der beiden Kirchengemeinden Hohenheim und Plieningen weitet sich auch das Gebiet des Grünen Gockels aus. Am Sonntag, 13. April 2008 luden wir in Plieningen ein zu einem „Schöpfungs-Gottesdienst“ in der Martinskirche mit Pfarrer Jetter und anschließend ab 10:45 Uhr zu einer Information und Diskussion im Gemeindehaus im Mönchhof mit dem Umweltteam aus Hohenheim. Es war der Start für die Erweiterung des Umweltteams um Mitglieder aus dem Gemeindeteil Plieningen. Das Weltkugelsymbol für die Umweltarbeit in Hohenheim wird erweitert um die Gebäude am Standort Plieningen. Die Martinskirche steht nun neben der Steckfeldkirche.
  • Im Plieninger Pfarrhaus wird der 21 Jahre alte Heizkessel durch einen Brennwertkessel ersetzt.

2007

  • Im Rahmen der Innensanierung der Martinskirche wird die komplette Heizung erneuert, die nun über Zeitschaltuhren in mehreren Stufen und abschnittsweise regelbar ist.

2006

  • Optimierung der Heizungsregelung im Gemeindehaus Plieningen

2003

  • "Wird doch eh alles verbrannt! - Was passiert mit unserem Müll?" Das Umweltteam lädt im Februar ein zum öffentlicher Vortrag mit einem Referenten des Ministeriums für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg im Gemeindezentrum im Steckfeld
  • Im Herbst 2003 erfolgte die erste Validierung der Umwelterklärung der Ev. Kirchengemeinde Hohenheim.

2002

  • Kork ist ein wertvoller Rohstoff. In vielen Weinflaschen steckt noch ein echter Korken - und der kann wiederverwertet werden. Seit 2002 werden in Hohenheim Korken gesammelt und zwei mal im Jahr transportieren wir die Korkmenge, die einen ganzen "Van-Kofferraum" füllt zur zentralen Sammelstelle in Stuttgart. Von dort gehen die Korken nach Kork am Rhein, wo sie zu neuer Verwendung finden: als Dämmmaterial, als Pinnwand, als Bodenbelag etc. (Anmerkung: seit dem Zusammenschluss mit Plieningen wird auch dort im Gemeindehaus Kork gesammelt. Die Kork-Sammlung wurde später um das Sammeln von CD's erweitert.)